{"id":313701,"date":"2024-01-15T10:43:38","date_gmt":"2024-01-15T10:43:38","guid":{"rendered":"https:\/\/belux.edmo.eu\/?p=313701"},"modified":"2024-01-15T17:24:04","modified_gmt":"2024-01-15T17:24:04","slug":"himalaya-gletscher-sind-vom-klimawandel-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/belux.edmo.eu\/de\/himalaya-gletscher-sind-vom-klimawandel-betroffen\/","title":{"rendered":"Himalaya-Gletscher sind vom Klimawandel betroffen"},"content":{"rendered":"<p><b>Zwischen 2011 und 2020 schmolzen die Gletscher im Himalaya um 65 Prozent schneller als im Jahrzehnt zuvor. Bis zum Ende des Jahrhunderts k\u00f6nnten sie bis zu 80 Prozent ihres derzeitigen Volumens verlieren, so Sch\u00e4tzungen aus 2023. In sozialen Medien teilen Nutzerinnen und Nutzer im Januar 2024 hingegen eine Studie, aus der angeblich hervorgehe, dass &#8222;die Himalaya-Gletscher sehr viel langsamer schmelzen als erwartet&#8220; \u2013 und es daher keine globale Erw\u00e4rmung g\u00e4be. Das ist falsch. Die Studie beschreibt laut Fachleuten ein lokales Abk\u00fchlungsph\u00e4nomen innerha<span style=\"color: #000000;\">lb des Himalaya, da<\/span>s einen Teil der Gletscher teilweise sch\u00fctzen k\u00f6nnte, aber auch negative Auswirkungen hat. Die Co-Autoren der Studie erkl\u00e4rten gegen\u00fcber AFP, dass das von ihnen beschriebene Ph\u00e4nomen eine &#8222;direkte Folge&#8220; des Temperaturanstieges \u00fcber den Gletschern sei, was einen Zusammenhang mit der globalen Erw\u00e4rmung best\u00e4tige.<\/b><\/p>\n<p>&#8222;Enth\u00fcllt: Himalaya-Gletscher spielen beim Klimawandel nicht mit&#8220;, schreibt ein User Anfang Januar 2024 auf\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/N9KE-8ASD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Facebook<\/a>. Dazu teilt er einen\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/UU8B-FSKN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Artikel<\/a> der deutschen Internetseite &#8222;Reitschuster&#8220;, die in der Vergangenheit bereits mehrfach Falschinformationen verbreitet hat (etwa <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/dieses-video-zeigt-keine-wdr-mitarbeiter-die-bilder-mit-reichsflagge-inszenieren-0\" shape=\"rect\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9CE6WH-1\" shape=\"rect\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/doc.afp.com.33TT6WV\" shape=\"rect\">hier<\/a>). In dem Beitrag hei\u00dft es, aus einer in einer Fachzeitschrift ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/perma.cc\/VLD6-372U\" shape=\"rect\">Studie<\/a> gehe hervor, &#8222;dass die Himalaya-Gletscher sehr viel langsamer schmelzen, als dies zu erwarten gewesen sei&#8220;.<\/p>\n<p>Auch auf anderen Plattformen wie <a href=\"https:\/\/perma.cc\/EU7N-XCYD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Instagram<\/a>, <a href=\"https:\/\/perma.cc\/5E2Z-ZAP7\" shape=\"rect\">X<\/a> und <a href=\"https:\/\/perma.cc\/G4UB-HALM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Telegram<\/a> wird die Behauptung verbreitet. Die Aussage findet sich auch auf <a href=\"https:\/\/perma.cc\/L4V3-AL89\" shape=\"rect\">Accounts<\/a> der deutschen AfD wieder. Auf <a href=\"https:\/\/perma.cc\/WF38-S3XZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Franz\u00f6sisch<\/a> wird die Behauptung ebenfalls verbreitet. H\u00e4ufig <a href=\"https:\/\/perma.cc\/9X2S-5NAU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">teilen<\/a> Nutzerinnen und Nutzer einen <a href=\"https:\/\/perma.cc\/X8AV-X7JW\" shape=\"rect\">Artikel<\/a> des deutschen Mediums &#8222;Focus&#8220; zu diesem Thema.<\/p>\n<div class=\"g2image\">\n<figure><img src=\"https:\/\/belux-edmo.s3-accelerate.amazonaws.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/000e5f9f90b0284e9a2cc337cb6f1ceaf899e470-ipad.jpg\" \/><figcaption>Facebook-Screenshot der Behauptung: 12. Januar 2024<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Userinnen und User stellen immer wieder die Existenz des\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/C8E3-PDV5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">menschengemachten Klimawandels<\/a> infrage.\u00a0Faktenchecks zum Thema Klima sammelt AFP\u00a0<a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/list\/all\/all\/39289\/all\/tid-39289\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Die aktuell verbreitete Behauptung bezieht sich auf eine\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41561-023-01331-y\" shape=\"rect\">Studie<\/a>, die am 4. Dezember 2023 in der renommierten Fachzeitschrift &#8222;Nature Geoscience&#8220; (<a href=\"https:\/\/perma.cc\/VLD6-372U\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">hier<\/a> archiviert) ver\u00f6ffentlicht wurde. Es wird jedoch der falsche Schluss gezogen, dass ein solches Ph\u00e4nomen beweisen w\u00fcrde, dass die Gletscher des Himalaya langsamer als erwartet schmelzen w\u00fcrden und es keine globale Erw\u00e4rmung g\u00e4be.<\/p>\n<p>Hierbei handelt sich um eine Fehlinterpretation der Studie, die sich mit einem lokalen Abk\u00fchlungsph\u00e4nomen innerhalb des Himalaya befasst. In der Studie wird dargelegt, dass dies auf einen unerwarteten Effekt der globalen Erw\u00e4rmung zur\u00fcckzuf\u00fchren sei.<\/p>\n<p><b>Klarstellung durch Fachleute und Studienautoren<\/b><\/p>\n<p>Etienne Berthier, Glaziologe am <a href=\"https:\/\/perma.cc\/AU7D-Y7D5\" shape=\"rect\">Nationalen Zentrum f\u00fcr wissenschaftliche Forschung (CNRS)<\/a> in Frankreich und am <a href=\"https:\/\/perma.cc\/FNX8-2Q75\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Legos Observatorium Midi Pyr\u00e9n\u00e9es<\/a> t\u00e4tig, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber AFP am 5. Januar 2024, dass die Studie &#8222;nicht die globale Erw\u00e4rmung (&#8230;) oder den Beweis f\u00fcr den Massenverlust der Gletscher&#8220; infrage stelle. Die Studie diskutiere einen Prozess, &#8222;der die Erw\u00e4rmung auf der Ebene der Gletscherzungen und der umliegenden Gebiete begrenzen k\u00f6nnte&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Der Massenverlust der Himalaya-Gletscher (&#8230;) ist real, besonders in der Everest-Region, die das Thema dieser Studie ist (&#8230;). Es gibt auch eine Beschleunigung des Massenverlusts, auch wenn die Verluste dieser Gletscher weniger schnell sind als in anderen Regionen der Erde&#8220;, fuhr er fort.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/perma.cc\/JJS9-HUAJ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Arun Bhakta Shrestha<\/a>, Experte f\u00fcr Klimawandel am\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/R82H-B7TD\" shape=\"rect\">Internationalen Zentrum f\u00fcr Integrierte Entwicklung in Bergregionen (ICIMOD)<\/a>, einer zwischenstaatlichen Organisation mit Sitz in Nepal, erkl\u00e4rte am 8. Januar 2024 gegen\u00fcber AFP ebenfalls: &#8222;Der Artikel behauptet nicht explizit, dass die Gletscher im Himalaya &#8218;langsamer als erwartet&#8216; schmelzen. Stattdessen liefert er eine umfassende Analyse der Klimadynamik in der Region und konzentriert sich dabei besonders auf ein lokales Abk\u00fchlungsph\u00e4nomen in der N\u00e4he der Gletscher.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/perma.cc\/L8JM-HJAT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Nicolas Guyennon<\/a> und <a href=\"https:\/\/perma.cc\/T8CM-Q2XZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Franco Salerno<\/a>, Forscher am <a href=\"https:\/\/perma.cc\/K82Q-9R7X\" shape=\"rect\">Nationalen Forschungsrat Italiens (CNR)<\/a> \u2013 sowie auch am\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/6LPL-XVJG\" shape=\"rect\">italienischen Wasserforschungsinstitut (IRSA)<\/a> und am <a href=\"https:\/\/perma.cc\/9K7J-PKPS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">italienischen Institut f\u00fcr Polarwissenschaften (ISP)<\/a> \u2013, sind die beiden Co-Autoren der Studie. Sie\u00a0erkl\u00e4rten gegen\u00fcber AFP am 9. Januar 2024, in ihrer Forschung die Hypothese aufzustellen, dass das Ph\u00e4nomen, das sie dort detailliert beschreiben, &#8222;die Gletscherzunge, solange sie aktiv ist (Vorr\u00fccken eines Gletschers in ein Tal,\u00a0Anm. d. Red.), teilweise sch\u00fctzen kann, ohne dies quantifizieren zu k\u00f6nnen&#8220;.<\/p>\n<p>Wobei sie klarstellten, dass das in der Studie beschriebene Ph\u00e4nomen &#8222;eine direkte Folge des Temperaturanstieges \u00fcber den Gletschern&#8220; sei und es nicht auftreten w\u00fcrde, wenn sich die klimatischen Bedingungen nicht \u00e4ndern w\u00fcrden.<\/p>\n<p><b>Beschleunigung der Gletscherschmelze<\/b><\/p>\n<p>Im Detail beruht die Studie auf einer Methode, die laut Zusammenfassung darin bestand, &#8222;die seit 1994 von der Pyramid-Wetterstation auf dem Mount Everest zusammengestellten st\u00fcndlichen Daten \u00fcber vergletscherte Erhebungen\u00a0zu analysieren und mit anderen Feldbeobachtungen und einer Klima-Neuanalyse zu erg\u00e4nzen&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Die globale Erw\u00e4rmung f\u00fchrt nicht zu k\u00e4lteren Winden im Himalaya, sondern zu mehr kalten Winden. Diese Winde sind bereits bekannt, aber sie sind haupts\u00e4chlich nachts aktiv, wenn die <a href=\"https:\/\/perma.cc\/7B5Z-3PCB\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Monsunwinde<\/a>, die die Himalaya-H\u00e4nge hinaufziehen, schw\u00e4cher sind&#8220;, erkl\u00e4rten Nicolas Guyennon und Franco Salerno gegen\u00fcber AFP im Detail.<\/p>\n<p>In ihrer Arbeit gehen die Forschenden davon aus, dass &#8222;die Gletscher als Reaktion auf den Temperaturanstieg w\u00e4hrend der hei\u00dfesten Stunden des Tages \u00fcbersch\u00fcssige Energie verbrauchen, um die Lufttemperatur an der Gletscheroberfl\u00e4che nahe null Grad zu halten&#8220;. Das f\u00fchre dazu, dass &#8222;kalte Luftmassen in einer w\u00e4rmeren Umgebung auf die Gletscher treffen, die als Folge h\u00e4ufiger und intensiver <a href=\"https:\/\/perma.cc\/377P-HTJZ\" shape=\"rect\">katabatische Winde<\/a> (Fallwinde, Anm. d. Red.) erzeugen&#8220;.<\/p>\n<div class=\"g2image\">\n<figure><img src=\"https:\/\/belux-edmo.s3-accelerate.amazonaws.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/uNIffvMB-170328eb404ec8f55ca02b85357b01f3ad7d3854-ipad.jpg\" \/><figcaption>Ein Gletscher in der Everest-Region in Nepal im Jahr 2018 &#8211; PRAKASH MATHEMA \/ AFP<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>&#8222;Was die Autoren wirklich ans Licht bringen, ist, dass die Zunahme der Schmelze potenziell noch gr\u00f6\u00dfer h\u00e4tte sein m\u00fcssen, wenn es nicht eine Verst\u00e4rkung der katabatischen Winde gegeben h\u00e4tte&#8220;, die in der Regel &#8222;lokal von den Gletschern erzeugt werden&#8220;, erkl\u00e4rte Patrick Wagnon, Glaziologe am\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/Z2ZN-BYVM\" shape=\"rect\">Institut f\u00fcr Umweltgeowissenschaften<\/a> im franz\u00f6sischen Grenoble und Spezialist f\u00fcr die \u00dcberwachung der Himalaya-Gletscher, am 8. Januar 2024 gegen\u00fcber AFP.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind uns aufgrund von Feld- und Sensormessungen sicher, dass in allen Gebieten der asiatischen Hochgebirge zwischen 2000 und 2020 eine Beschleunigung der Schmelze stattgefunden hat&#8220;, fuhr der Experte fort. Er erkl\u00e4rte: &#8222;Wenn man den Zeitraum von 2000 bis 2020 in vier F\u00fcnfjahresperioden unterteilt, ist die Periode von 2015 bis 2020 diejenige, in der es unabh\u00e4ngig von der Himalaya-Zone eine schnellere Schmelze als in der Anfangsperiode von 2000 bis 2005 gab. Insgesamt gibt es eine Beschleunigung der Schmelze, auch wenn man anerkennen muss, dass es sich um einen kurzen Zeitraum handelt.&#8220; Bei der Ableitung von Trends aus einem kurzen Zeitraum sei jedoch stets Vorsicht geboten.<\/p>\n<p><b>Lokales Ph\u00e4nomen mit negativen Auswirkungen auf Gletscher<\/b><\/p>\n<p>Arun Bhakta Shrestha rief au\u00dferdem in Erinnerung, dass eine von ICIMOD im Juni 2023 ver\u00f6ffentlichte\u00a0<a href=\"https:\/\/perma.cc\/5LYA-276B\" shape=\"rect\">Studie<\/a> zeigte, dass die Gletscher im Himalaya zwischen 2011 und 2020 um <a href=\"https:\/\/perma.cc\/Z73U-GQ5B\" shape=\"rect\">65 Prozent schneller schmolzen<\/a> als im Jahrzehnt zuvor.<\/p>\n<p>Legt man die\u00a0derzeitigen <a href=\"https:\/\/perma.cc\/N7P9-ULJ8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Emissionspfade<\/a> zugrunde, k\u00f6nnten die Gletscher nach Sch\u00e4tzungen von ICIMOD bis zum Ende des Jahrhunderts bis zu 80 Prozent ihres derzeitigen Volumens verlieren. Die Himalaya-Gletscher speisen zehn der gr\u00f6\u00dften Flusseinzugsgebiete der Welt \u2013 darunter den Ganges, den Indus, den Gelben Fluss, den Mekong und den Irrawaddy. Sie versorgen zudem Milliarden von Menschen direkt oder indirekt mit Nahrung und Energie.<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-021-03436-z\" shape=\"rect\">Studie<\/a>, die im April 2021 in der Zeitschrift &#8222;Nature&#8220; erschien und &#8222;die erste umfassende Kartierung des weltweiten Gletscherschwundes&#8220; bietet, wie der Autor <a href=\"https:\/\/perma.cc\/2ZY8-4R4C\" shape=\"rect\">Romain Hugonnet gegen\u00fcber AFP erkl\u00e4rte<\/a>, hat sich das durch den Klimawandel verursachte Abschmelzen der Gletscher der Erde in den letzten 20 Jahren weiter beschleunigt.<\/p>\n<p>Laut der Studie verloren die Gletscher zwischen 2000 und 2019 durchschnittlich 267 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr, wobei sich das Schmelzen weitgehend beschleunigt hat: von durchschnittlich 227 Milliarden Tonnen pro Jahr zwischen 2000 und 2004 auf durchschnittlich 298 Milliarden Tonnen pro Jahr zwischen 2015 und 2019.<\/p>\n<div class=\"g2image\">\n<figure><img src=\"https:\/\/belux-edmo.s3-accelerate.amazonaws.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iiyXevMw-be70d91334b0cb4d92d7a1e4264fdfdfbec5b21d-ipad.jpg\" \/><figcaption>Der Khumbu-Gletscher s\u00fcdlich des Everest in Nepal im Jahr 2009 &#8211; PRAKASH MATHEMA \/ AFP<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Wie Nicolas Guyennon und Franco Salerno gegen\u00fcber AFP betonten, f\u00fchre das in ihrer Studie beschriebene Ph\u00e4nomen zwar &#8222;zu einer zunehmenden Abk\u00fchlung der Luft an der Basis der Gletscher&#8220;. Doch umgekehrt &#8222;werden diese Winde, die von den Gletschern herunterkommen, den mit Feuchtigkeit beladenen Monsunwinden entgegenwirken, die die H\u00e4nge des Himalaya hinaufziehen, und infolgedessen die Niederschl\u00e4ge in sehr gro\u00dfen H\u00f6hen reduzieren, die die Gletscher &#8218;f\u00fcllen'&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Dieser zweite Effekt, eine Folge des ersten, ist negativ f\u00fcr die Gletscher&#8220;, so die Forscher weiter. Ein Punkt, den auch Arun Bhakta Shrestha unterstrich: &#8222;Obwohl der in der Studie identifizierte lokale K\u00fchleffekt eine Form des Schutzes vor der unmittelbaren Erw\u00e4rmung in den tiefsten Gletscherregionen bieten kann, hat er auch negative Auswirkungen. Die Verringerung des Niederschlages und die negativen Auswirkungen auf die Massenbilanz des Gletschers sind ebenfalls problematisch. Die Studie kommt nicht zu dem Schluss, dass dieser lokale K\u00fchleffekt stark genug ist, um dem globaleren Trend der Gletscherschmelze im Himalaya entgegenzuwirken.&#8220;<\/p>\n<p>Patrick Wagnon r\u00e4umte zwar ein, dass diese &#8222;bahnbrechende&#8220; Studie auf diesem Gebiet &#8222;konzeptionell sehr interessant&#8220; sei und &#8222;einen potenziellen negativen R\u00fcckkopplungsprozess aufzeigt, der die Auswirkungen der globalen Erw\u00e4rmung auf vereiste Gebiete abschw\u00e4chen w\u00fcrde&#8220;. Er ist jedoch der Ansicht, dass die Ergebnisse noch &#8222;validiert&#8220; werden m\u00fcssten und\u00a0einige Aspekte der Arbeit \u2013 darunter die Daten, auf denen sie beruht \u2013 im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema noch best\u00e4tigt oder widerlegt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>&#8222;Was wir \u00fcber das ungewisse Schicksal der Gletscher im Himalaya hinaus verstehen m\u00fcssen, ist, dass die Folgen der raschen globalen Erw\u00e4rmung, die wir erleben, aufgrund eines komplexen Klimasystems (&#8230;) extrem unvorhersehbar sind&#8220;, schlussfolgerten Franco Salerno und Nicolas Guyennon. In den n\u00e4chsten Jahren wollen sie daran arbeiten, die in ihrer Studie vorgebrachten Hypothesen zu &#8222;verifizieren&#8220;.<\/p>\n<p>In den 2000er-Jahren geriet der <a href=\"https:\/\/perma.cc\/FD5R-W3ZR\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" shape=\"rect\">Weltklimarat IPCC<\/a> bez\u00fcglich eines <a href=\"https:\/\/perma.cc\/JD7D-PCME\" shape=\"rect\">Fehlers in die Kritik<\/a>, der das &#8222;sehr wahrscheinliche&#8220; Verschwinden der Himalaya-Gletscher bis zum Jahr 2035 betraf. Dieser Patzer hatte die Kritik der Klimaskeptiker gen\u00e4hrt. Der IPCC\u00a0bedauerte seine <a href=\"https:\/\/perma.cc\/M3U5-JBRH\" shape=\"rect\">&#8222;wenig fundierte&#8220; Sch\u00e4tzung<\/a> \u00fcber die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze im Himalaya. Er betonte aber, dass dieser die G\u00fcltigkeit seiner Schlussfolgerungen \u00fcber die beschleunigte Gletscherschmelze nicht in Frage stelle.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Fazit: <\/strong>Online hei\u00dft es f\u00e4lschlich, eine Studie belege, dass Gletscher im Himalaya &#8222;langsamer schmelzen als erwartet&#8220; und es daher keine globale Erw\u00e4rmung gebe. Hierbei handelt es sich jedoch um eine falsche Interpretation der Studienergebnisse.\u00a0Die Studie beschreibt laut Fachleuten ein lokales Abk\u00fchlungsph\u00e4nomen innerhalb des Himalaya, das einen Teil der Gletscher teilweise sch\u00fctzen k\u00f6nnte, aber auch negative Auswirkungen hat. Die Studienautoren erkl\u00e4rten, dass das von ihnen beschriebene Ph\u00e4nomen eine &#8222;direkte Folge&#8220; des Temperaturanstieges \u00fcber den Gletschern sei, was den Zusammenhang mit der globalen Erw\u00e4rmung best\u00e4tige.\u00a0Zwischen 2011 und 2020 schmolzen die Gletscher im Himalaya um 65 Prozent schneller als im Jahrzehnt zuvor.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Enth\u00fcllt: Himalaya-Gletscher spielen beim Klimawandel nicht mit&#8220;, schreibt ein User Anfang Januar 2024 auf\u00a0Facebook. Dazu teilt er einen\u00a0Artikel der deutschen Internetseite &#8222;Reitschuster&#8220;, die in der Vergangenheit bereits mehrfach Falschinformationen verbreitet hat (etwa hier, hier und hier). In dem Beitrag hei\u00dft es, aus einer in einer Fachzeitschrift ver\u00f6ffentlichten Studie gehe hervor, &#8222;dass die Himalaya-Gletscher sehr viel langsamer schmelzen, als dies zu erwarten gewesen sei&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":313681,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[127,128],"tags":[],"class_list":{"0":"post-313701","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-fact-check-de","8":"category-umwelt"},"acf":{"show_metatags":true,"id":"http:\/\/doc.afp.com\/34EM786","authors":"Alexis ORSINI \/ Katharina ZWINS \/ AFP Frankreich","organization":"AFP","featured_image_copyright":"","text_copyright":"\u00a9 AGENCE FRANCE-PRESSE | 2024 | Alle Rechte vorbehalten. 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