{"id":67866,"date":"2022-07-15T07:25:10","date_gmt":"2022-07-15T07:25:10","guid":{"rendered":"https:\/\/belux.edmo.eu\/?p=67866"},"modified":"2022-07-15T08:19:39","modified_gmt":"2022-07-15T08:19:39","slug":"windkraftanlagen-sind-nicht-fr-die-zunehmende-trockenheit-in-deutschland-verantwortlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/belux.edmo.eu\/de\/windkraftanlagen-sind-nicht-fr-die-zunehmende-trockenheit-in-deutschland-verantwortlich\/","title":{"rendered":"Windkraftanlagen sind nicht f\u00fcr die zunehmende Trockenheit in Deutschland verantwortlich"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Klimawandel geht auf die von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen zur\u00fcck. Dennoch behaupten Tausende Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken, Windkraftanlagen w\u00fcrden den Klimawandel verst\u00e4rken. Indem sie nat\u00fcrliche Luftstr\u00f6me unterbr\u00e4chen, seien sie unter anderem f\u00fcr die zunehmende Trockenheit in Norddeutschland verantwortlich, hei\u00dft es. Verschiedene Experten erkl\u00e4rten jedoch gegen\u00fcber AFP, Windkraftanlagen h\u00e4tten keinen Einfluss auf das Erdklima.<\/b><\/p>\n<p>Tausende Nutzerinnen und Nutzer haben seit Mitte Juni verschiedene Beitr\u00e4ge auf Facebook geteilt (<a href=\"https:\/\/perma.cc\/3KGV-QMVG?view-mode=server-side&amp;type=image\" shape=\"rect\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/archive.ph\/t8tjF\" shape=\"rect\">hier<\/a>), in denen die Behauptung aufgestellt wird, Windkraftanlagen w\u00fcrden den Klimawandel verst\u00e4rken. Die Behauptung erschien am 22. Juni 2022 auch in einem Artikel des Online-Portals &#8222;<a href=\"https:\/\/perma.cc\/4LTS-9S7E\" shape=\"rect\">Epoch Times<\/a>&#8222;. Auch auf <a href=\"https:\/\/archive.ph\/hwTec\" shape=\"rect\">Telegram<\/a> sahen zehntausende User entsprechende Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p><strong>Die Behauptungen:<\/strong>Die Beitr\u00e4ge beginnen mit der Behauptung, im Norden Deutschlands gebe es seit etlichen Jahren weniger Westwind, der Niederschl\u00e4ge von der Nordsee, beziehungsweise vom Atlantik, bringe. Die Folge seien zunehmend trockenere Sommer. Die Ursache hierf\u00fcr liege im Ausbau der Windenergiegewinnung auf dem Land und vor der K\u00fcste, hei\u00dft es: &#8222;5000 Windr\u00e4der in der Nordsee stellen eine &#8218;Sperre&#8216; dar und schw\u00e4chen zusammen mit den 30.000 allein deutschen Windr\u00e4dern den Jet-Stream. Dieser zieht nicht mehr von Westen nach Osten wie fr\u00fcher, ja, wie seit Menschengedenken!&#8220; Das zeige sich auch in der angeblich sinkenden Leistung von Windr\u00e4dern.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cef7026e80ed14a94add7b236547609ba258c7d3-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">Facebook-Screenshot der Behauptung: 24.06.2022<\/span><\/div>\n<p>Zu erneuerbaren Energien kursieren zahlreiche Falschbehauptungen in sozialen Netzwerken. AFP pr\u00fcfte in der Vergangenheit bereits Behauptungen, wonach erneuerbare Energien weitaus <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/doc.afp.com.329T9ZA\" shape=\"rect\">umweltsch\u00e4dlicher<\/a> seien als angenommen oder dass die Energiewende Schuld an einem <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9W226N-1\" shape=\"rect\">Stromausfall in Berlin<\/a> gewesen sei. Auch der menschengemachte Klimawandel wird immer wieder zum Ziel von Desinformation im Netz, etwa durch Behauptungen, wonach entweder <a href=\"https:\/\/factcheck.afp.com\/no-nasa-did-not-admit-changes-earths-solar-orbit-not-human-activity-causing-climate-change\" shape=\"rect\">Ver\u00e4nderungen in der Erdumlaufbahn<\/a> oder <a href=\"https:\/\/faktencheck.afp.com\/doc.afp.com.32CZ3KN\" shape=\"rect\">Sonnenzyklen<\/a> f\u00fcr den Klimawandel verantwortlich seien.<\/p>\n<p>Die aktuell geteilten Beitr\u00e4ge beginnen mit der Beobachtung zunehmender l\u00e4ngerer Trockenperioden in den Sommermonaten in Norddeutschland. Laut dem Artikel der &#8222;Epoch Times&#8220; soll vom 31. M\u00e4rz bis einschlie\u00dflich 9. Mai 2022 sogar gar kein Regen in Norddeutschland gefallen sein. Tats\u00e4chlich nehmen die Niederschlagsmengen in den Sommermonaten seit Jahren ab, sowohl in Norddeutschland, als auch im Rest Deutschlands, wie aus Daten des <a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/leistungen\/zeitreihen\/zeitreihen.html\" shape=\"rect\">Deutschen Wetterdienstes (DWD)<\/a> hervorgeht.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bfd5a6e6271f6849c2acd9a3022832304d39959f-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">\u00c4nderungen der Sommerniederschl\u00e4ge 1881 bis 2021 im Vergleich zum Referenzzeitraum 1981 bis 2010<\/span><\/div>\n<p>Schuld an den zunehmenden Trockenperioden soll den Postings zufolge der Ausbau der Windkraft in Norddeutschland sein. Die Windkraftanlagen vor der K\u00fcste und auf dem Festland w\u00fcrden den Wind &#8222;ausbremsen&#8220;, was wiederum Folgen f\u00fcr das Wetter im Norden Deutschlands habe.<\/p>\n<p><b>Windkraftanlagen bremsen den Wind nicht aus\u00a0<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/IWES-Blog\/author\/martin-doerenkaemper#:~:text=Martin%20D%C3%B6renk%C3%A4mper%2C%20promovierter%20Physiker%20und,for%20Future%20aktiv%20und%20Geocacher.\" shape=\"rect\">Martin D\u00f6renk\u00e4mper<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.iwes.fraunhofer.de\/de\/forschungsspektrum\/einstiegsseite-hersteller-und-zulieferer\/aerodynamik-fuer-windenergieanlagen.html\" shape=\"rect\">Bernhard Stoevesandt<\/a> sind wissenschaftliche Mitarbeiter am <a href=\"https:\/\/www.iwes.fraunhofer.de\/\" shape=\"rect\">Fraunhofer-Institut f\u00fcr Windenergiesysteme (Iwes)<\/a> in Oldenburg. Luftstr\u00f6mungen, die im Windschatten von Windkraftanlagen entstehen, sind D\u00f6renk\u00e4mpers Fachgebiet. Er leitet derzeit ein <a href=\"https:\/\/www.iwes.fraunhofer.de\/de\/forschungsprojekte\/aktuelle-projekte\/x-wakes-.html\" shape=\"rect\">Forschungsprojekt<\/a>, das die von Windparks verursachten Luftstr\u00f6mungen untersucht. Sein Kollege Bernhard Stoevesandt ist Experte f\u00fcr die Modellierung von Windstr\u00f6mungen am Iwes.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/860d00af22b3e4df952775aa7f0666471bcd827a-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">Offshore-Windparks vor der deutschen K\u00fcste<\/span><\/div>\n<p>Es sei grunds\u00e4tzlich richtig, erkl\u00e4rten die beiden Windenergieexperten am 28. Juni 2022 gegen\u00fcber AFP, dass Windkraftanlagen dem Wind Energie entziehen. &#8222;Es ist der Sinn von Windenergieanlagen, der atmosph\u00e4rischen Str\u00f6mung Energie zu entziehen und diese in elektrische Energie umzuwandeln&#8220;, sagte D\u00f6renk\u00e4mper. Dies f\u00fchre zu einer kurzzeitigen und lokalen Reduktion der Windgeschwindigkeiten und st\u00e4rkeren Turbulenzen im Bereich hinter einer Anlage.<\/p>\n<p>Besonders stark zeigten diese sich im Windschatten \u2013 also der Wind abgewandten Seite, dem Lee \u2013 unmittelbar hinter einer Windkraftanlage. Hier fehle dem Wind etwa 20 bis 30 Prozent der Energie, mit der er auf die Rotorfl\u00e4che auf der dem Wind zugewandten Seite \u2013 dem Luv \u2013 trifft. An Stellen, wo sich besonders viele Windr\u00e4der befinden, etwa um Offshore-Windparks auf hoher See, lasse sich daher &#8222;eine relativ starke Reduktion der Windgeschwindigkeit&#8220; messen, sagte D\u00f6renk\u00e4mper.<\/p>\n<p>Die Umgebung des Windparks werde jedoch nicht nur durch die Rotoren der Windenergieanlagen beeinflusst. Die fehlende Energie im Wind wird von oben und von den Seiten wieder ausgeglichen, erkl\u00e4rte D\u00f6renk\u00e4mper. &#8222;An den einzelnen Windparks gibt es einen messbaren Einfluss, dieser l\u00f6st sich allerdings bereits wenige Kilometer dahinter wieder auf.&#8220;<\/p>\n<div class=\"g2web\" style=\"text-align: center;\"><iframe title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/di7de26kxg0\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" scrolling=\"auto\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<p>Das best\u00e4tigte <a href=\"https:\/\/tu-dresden.de\/bu\/umwelt\/hydro\/ihm\/meteorologie\/die-professur\/beschaeftigte\/ziemann\" shape=\"rect\">Astrid Ziemann<\/a>, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur f\u00fcr Windenergie an der Technischen Universit\u00e4t Dresden in einer E-Mail an AFP vom 1. Juli 2022. &#8222;In der Nachlaufzone einer Windenergieanlage sind eine verringerte mittlere Windgeschwindigkeit und eine verst\u00e4rkte Turbulenz messbar. Die lokalen Auswirkungen von Windenergieanlagen und -parks auf die Lufttemperatur und den turbulenten Austausch von W\u00e4rme und Feuchte werden aktuell in der Fachwelt diskutiert. &#8222;Die gro\u00dfr\u00e4umige Grundstr\u00f6mung wird jedoch kaum beeinflusst&#8220;, erkl\u00e4rte sie. Auch diese <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10546-019-00473-0\" shape=\"rect\">Studie<\/a> zu den Nachlaufeffekten von Windenergieanlagen von 2019 belegt, dass die Auswirkungen der Effekte vor allem das unmittelbare Umfeld von Windparks betreffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/en\/search?tx_tibsearch_search%5Baction%5D=download&amp;tx_tibsearch_search%5Bcontroller%5D=Download&amp;tx_tibsearch_search%5Bdocid%5D=TIBKAT%3A886719402&amp;cHash=7c0d6d8b9415454528c5eb5e129d3ea0#download-mark\" shape=\"rect\">Modellberechnungen<\/a> h\u00e4tten laut Martin D\u00f6renk\u00e4mper zudem gezeigt, dass bei einem maximalen Ausbau der Windenergiegewinnung in der Deutschen Bucht mit mehreren Tausend Off-Shore-Anlagen der Wind mit einem Energieverlust von weniger als einem Prozent auf die K\u00fcste treffe.<\/p>\n<p><b>Kein Einfluss auf den Jetstream<\/b><\/p>\n<p>In den aktuell geteilten Beitrag von &#8222;Epoch Times&#8220; wird weiter behauptet, dass auch Luftstr\u00f6mungen in gro\u00dfer H\u00f6he wie der Jetstream &#8222;gebremst&#8220; w\u00fcrden. Als <a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/service\/lexikon\/begriffe\/J\/Jetstream_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\" shape=\"rect\">Jetstream<\/a> werden globale Starkwindb\u00e4nder bezeichnet, die in einer H\u00f6he von zehn bis 15 Kilometern verlaufen.<\/p>\n<p>Dem widersprachen die von AFP kontaktierten Windkraftexperten. &#8222;Die Nachlaufeffekte werden innerhalb der atmosph\u00e4rischen Grenzschicht ausgeglichen und l\u00f6sen sich auf&#8220;, sagte Martin D\u00f6renk\u00e4mper, das zeigten verschiedene Modellierungen. Die <a href=\"https:\/\/isabel.dwd.de\/DE\/service\/lexikon\/Functions\/glossar.html?lv2=101996&amp;lv3=102070\" shape=\"rect\">atmosph\u00e4rische Grenzschicht<\/a> ist die unterste Zone der Atmosph\u00e4re, die bis in eine H\u00f6he von rund 2000 Meter reichen kann. Nach einem, maximal zwei Kilometern in der H\u00f6he seien Nachlaufeffekte nicht mehr erfassbar.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/e850344f0e4d79440f779a5130cdd167202a0031-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">Einfluss der globalen Erw\u00e4rmung auf den Jetstream<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Je weiter sich der Bereich des Nachlaufeffekts ausdehnt, desto kleiner wird der auftretende Effekt. Rein physikalisch betrachtet, muss das auch so sein&#8220;, erg\u00e4nzte Bernhard Stoevesandt. Dass sie sogar bis in H\u00f6hen des Jetstreams reichen, habe bislang nicht nachgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein Einfluss von Windkraftanlagen auf den Jetstream von Experten ausgeschlossen werden kann, wird in der Forschung <a href=\"https:\/\/www.klima-warnsignale.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/pdf\/de\/einfuehrung\/Einf%C3%BChrung-Klimawandel_und_Wetterextreme-Ein_%C3%9Cberblick-(2018).pdf\" shape=\"rect\">diskutiert<\/a>, ob immer l\u00e4nger andauernde Gro\u00dfwetterlagen eine Folge des sich durch die globale Erw\u00e4rmung <a href=\"https:\/\/www.leibniz-gemeinschaft.de\/en\/about-us\/whats-new\/news\/forschungsnachrichten-single\/newsdetails\/arctic-warming-effect-on-jet-stream\" shape=\"rect\">abschw\u00e4chenden Jetstream<\/a> sind. Der Jetstream entsteht vereinfacht gesagt durch die <a href=\"https:\/\/www.weather.gov\/jetstream\/jet\" shape=\"rect\">Temperaturunterschiede<\/a> zwischen warmer Luft aus der \u00e4quatorialen Zone und k\u00e4lterer Luft \u00fcber den Polen. Durch die zunehmende Erw\u00e4rmung der Arktis nimmt die Temperaturdifferenz zwischen Tropen- und Polarluft ab, was Auswirkungen auf den Jetstream hat.<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderungen des Jetstreams zeigen sich laut Astrid Ziemann an abnehmenden Windgeschwindigkeiten, einer Lageverschiebung Richtung Norden und eine st\u00e4rker m\u00e4andrierenden Gestalt des Jetstreams. Das wirke sich darauf aus, wie h\u00e4ufig un d wie langanhaltend Gro\u00dfwetterlagen in Mitteleuropa auftreten. &#8222;Es erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr das Ausbilden von Gro\u00dfwetterwetterlagen, die Extremwetter verursachen k\u00f6nnen, etwa Hitzewellen oder Starkniederschl\u00e4ge.&#8220;<\/p>\n<p><b>Windkraftanlagen f\u00fchren nicht zu einer Erw\u00e4rmung des Bodens<\/b><\/p>\n<p>Den aktuell geteilten Postings zufolge f\u00fchren Windenergieanlagen dar\u00fcber hinaus zu zunehmender Trockenheit. Angeblich verdr\u00e4nge die Verwirbelung der Luftstr\u00f6me k\u00fchle, feuchte Luft in Bodenn\u00e4he, mit der Folge, dass die Temperaturen am Boden steigen und zus\u00e4tzlich K\u00fchleffekte durch entstehende Verdunstungsk\u00e4lte fehlten. &#8222;Die Folge ist eine Austrocknung der Landschaft&#8220;, hei\u00dft es in dem Posting.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen Windkraftanlagen unter gewissen Umst\u00e4nden w\u00e4rmere und k\u00e4ltere Luftschichten in ihrer direkten Umgebung durchmischen, erkl\u00e4rte Windkraftexperte Bernhard Stoevesandt gegen\u00fcber AFP. Dies k\u00f6nne dazu f\u00fchren, dass etwa nachts w\u00e4rmere Luft aus h\u00f6heren Luftschichten in N\u00e4he des sich abk\u00fchlenden Bodens transportiert werde. &#8222;Der Effekt f\u00fchrt lediglich zu geringf\u00fcgigen Erw\u00e4rmungen in einem Bereich von einigen hundert Metern im Umfeld von Windparks.&#8220;<\/p>\n<p>Dabei handele es sich zudem nicht um einen &#8222;Klimawandel-Effekt&#8220;, wie in den Postings behauptet wird, da dem Erdsystem keine zus\u00e4tzliche Energie hinzugef\u00fcgt werde. Vielmehr werde W\u00e4rme, die bereits in der Atmosph\u00e4re vorhanden sei, neu verteilt. Zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kommt eine aktuelle <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0960148118302350\" shape=\"rect\">Untersuchung<\/a> aus den USA vom Februar 2022. Die maximal gemessene Temperaturabweichung im direkten Umfeld von Windkraftanlagen belief sich in der Studie auf weniger als 0,4 Grad, im Schnitt war die Temperatur um 0,1 Grad erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><b>Die Nennleistung sagt nichts \u00fcber die Windst\u00e4rke aus\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&#8222;In Deutschland gehen die gemessenen mittleren Windgeschwindigkeiten schon seit Jahren zur\u00fcck&#8220;, hei\u00dft es in den aktuell geteilten Beitr\u00e4gen weiter. Das belege angeblich eine <a href=\"https:\/\/www.windguard.de\/veroeffentlichungen.html?file=files\/cto_layout\/img\/unternehmen\/veroeffentlichungen\/2020\/Volllaststunden%20von%20Windenergieanlagen%20an%20Land%202020.pdf#page=39\" shape=\"rect\">Studie<\/a> der Deutschen Windguard, eines Beratungsunternehmens f\u00fcr die Windenergiebranche, im Auftrag des Bundesverbands Windenergie. Demnach habe sich die mittlere spezifische Nennleistung von Windenergieanlagen in Deutschland von 2012 bis 2019 &#8222;best\u00e4ndig verschlechtert&#8220;. Daher, so die Schlussfolgerung in dem Beitrag von &#8222;Epoch Times&#8220;, m\u00fcsse die Windst\u00e4rke drastisch gesunken sein.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.erneuerbare-energien.de\/EE\/Redaktion\/DE\/Downloads\/bmwi_de\/marktanalysen-studie-winenergie-an-land.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4#page=20\" shape=\"rect\">mittlere spezifische Nennleistung<\/a> ist ein technischer Wert einer Anlage, der nichts \u00fcber die Windst\u00e4rke aussagt. Sie beschreibt die maximale Leistung, die eine Anlage im Verh\u00e4ltnis zur Fl\u00e4che ihrer Rotorbl\u00e4tter erzeugen kann, also das Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnis aus Rotor und Generator. Windr\u00e4der mit niedriger spezifischer Nennleistung sind in der Lage, schon bei geringen Windgeschwindigkeiten Strom zu erzeugen. Sie werden an Standorten mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig Wind eingesetzt, w\u00e4hrend Anlagen mit einer hohen spezifischen Nennleistung an Starkwindstandorten, etwa an der K\u00fcste, installiert werden.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/b909e5770c1d5b06ab5f64c04bf02a19176f12fe-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">Offshore Windpark in der Ostsee vor R\u00fcgen<\/span><\/div>\n<p>Von der mittleren spezifischen Nennleistung von Windkraftanlagen l\u00e4sst sich kein R\u00fcckschluss auf die Windverh\u00e4ltnisse ziehen , wie Martin D\u00f6renk\u00e4mper erkl\u00e4rte. &#8222;Die mittlere spezifische Nennleistung ist eine reine technische Anlageneigenschaft und hat nichts mit den Windbedingungen zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren seien verst\u00e4rkt Windkraftanlagen mit geringer mittlerer spezifischer Nennleistung gebaut worden, erkl\u00e4rte Bernhard Stoevesandt. Das habe auch \u00f6konomische Gr\u00fcnde: Die Preise f\u00fcr Windstrom an den Stromb\u00f6rsen sind an windarmen Tagen h\u00f6her als an windreichen. Weht viel Wind, ist das Windstromangebot besonders gro\u00df und die Preise fallen. F\u00fcr die Betreiber von Windenergieanlagen und das Energiesystem ist Windstrom lukrativer, wenn er an Tagen mit wenig Wind gewonnen wird.<\/p>\n<p>Werden mehr dieser Anlagentypen gebaut, sinken die Durchschnittswerte der mittleren spezifischen Nennleistung. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass es mehr Anlagen in Deutschland gibt, die bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten Strom erzeugen k\u00f6nnen, und nicht, dass weniger Wind weht.<\/p>\n<div id=\"wysiwyg\" class=\"www-item image\"><img class=\"lazyload blur-up\" src=\"https:\/\/belux.edmo.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/28bd4e1411c2f77b0bf1694ba0eec4216111ff0d-ipad.jpg\" data-original=\"\" \/><span class=\"legend\">Ausbau der Windenergiegewinung in Deutschland seit dem Jahr 2000<\/span><\/div>\n<p>Die durchschnittliche Leistung der in Deutschland installierten Windenergieanlagen ist seit dem Jahr 2013 vielmehr kontinuierlich gestiegen, wie <a href=\"https:\/\/www.wind-energie.de\/presse\/pressekontakt\/\" shape=\"rect\">Frank Gr\u00fcneisen<\/a> Pressesprecher des Bundesverbandes Windenergie, am 4. Juli per E-Mail gegen\u00fcber AFP erkl\u00e4rte. Betrug die durchschnittliche Anlagenleistung 2013 noch 2,6 Megawatt, waren es 2021 bereits 3,9 Megawatt.<\/p>\n<p><b>Die Ursache f\u00fcr das &#8222;Global Stilling&#8220; ist noch nicht bekannt<\/b><\/p>\n<p>Die Abnahme der Windgeschwindigkeiten sei zudem ein weltweites zu beobachtendes Ph\u00e4nomen, das als &#8222;Global Terrestrial Stilling&#8220;, globale terrestrische Windberuhigung, bezeichnet werde, hei\u00dft es in den aktuell geteilten Beitr\u00e4gen. Die Ursache hierf\u00fcr liege im Ausbau der Windenergie: &#8222;Standortgebundener Entzug von Windenergie habe den Klimawandel bereits verst\u00e4rkt, statt ihn einzud\u00e4mmen.&#8220;<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/research-and-innovation\/en\/horizon-magazine\/stilling-global-wind-speeds-slowing-1960\" shape=\"rect\">durchschnittliche Windgeschwindigkeit<\/a> seit 1960 um einen halben Stundenkilometer gesunken. Die Ursachen f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/703733\" shape=\"rect\">Global Stilling<\/a> sind nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Wom\u00f6glich handelt es sich bei den Schwankungen um eine nat\u00fcrlichen Zyklus der Windst\u00e4rke, der sich \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnte erstreckt und bislang noch nicht erforscht sei, sagte Martin D\u00f6renk\u00e4mper.<\/p>\n<p>Allerdings kam eine <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41558-019-0622-6\" shape=\"rect\">Studie<\/a> von 2019 zu dem Ergebnis, dass sich die globale Windberuhigung seit 2010 umgekehrt hat. Seitdem nehmen die Windgeschwindigkeiten auf der Erde wieder zu. Der verst\u00e4rkte weltweite Ausbau von Windr\u00e4dern, kann demnach nicht als Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Global Stilling dienen.<\/p>\n<p><b>Treibhausgase sind f\u00fcr den Klimawandel verantwortlich\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand herrscht ein weitgehender Konsens in der Forschung, dass die derzeit beobachtete Erderw\u00e4rmung auf die vom Menschen verursachte Emission klimasch\u00e4dlicher Treibhausgase zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Der Weltklimarat IPCC ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig <a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/reports\/?rp=ar6\" shape=\"rect\">Berichte<\/a>, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Stand der Forschung zusammenfassen. Im sechsten <a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/report\/ar6\/wg1\/downloads\/report\/IPCC_AR6_WGI_Full_Report.pdf#page=9\" shape=\"rect\">Sachstandsbericht<\/a> vom August 2021 hei\u00dft es: &#8222;Die beobachtete Erw\u00e4rmung wird durch Emissionen aus menschlichen Aktivit\u00e4ten verursacht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong>Windkraftanlagen verst\u00e4rken den menschengemachten Klimawandel nicht. Im unmittelbaren Umfeld von Windkraftanlagen kann es zwar zu sogenannten Nachlaufeffekten mit verringerten Windgeschwindigkeiten und Turbulenzen kommen, diese werden aber innerhalb weniger Kilometer durch den Wind wieder ausgeglichen. Sie haben keinen Einfluss auf den Jetstream. Vielmehr vermuten Experten, dass sich der Jetstream in Folge des menschengemachten Klimawandels abschw\u00e4cht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tausende Nutzerinnen und Nutzer haben seit Mitte Juni verschiedene Beitr\u00e4ge auf Facebook geteilt (hier, hier), in denen die Behauptung aufgestellt wird, Windkraftanlagen w\u00fcrden den Klimawandel verst\u00e4rken. Die Behauptung erschien am 22. Juni 2022 auch in einem Artikel des Online-Portals &#8222;Epoch Times&#8220;. 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