Urteile des Internationalen Gerichtshofes sind keine leichte Lektüre. Doch das sollte kein Grund sein, angebliche Beschlüsse zu erfinden. Beim näheren Hinsehen sind die Fakten durchaus erkennbar.
Anhänger von Verschwörungserzählungen sind überzeugt, dass die Medien ihnen die Wahrheit verschweigen. Davon lassen sie sich nicht abbringen. Auch nicht durch einen Blick in die Medien.
Jedes Lebensmittel lässt sich als komplizierte chemische Formel mit fast unaussprechlichen Namen darstellen. Nicht jede Zutat in einem Fastfood-Restaurant verbirgt aber «giftige Geheimnisse».
Regelmäßig taucht die Behauptung auf, der «Black Friday» habe etwas mit dem Schicksal amerikanischer Sklaven zu tun. Das ist falsch. Auch in diesem Jahr.
Erasmus+ ermöglicht jungen Europäerinnen und Europäern, im Ausland zu lernen. Falsche Rechnungen im Internet führen nun zu verkehrten Behauptungen über die Zukunft des Programms.
Hat der ukrainische Präsident die Mittel, teure Immobilien im Ausland zu kaufen, während sein Land ums Überleben kämpft? Dieses Narrativ ist falsch, zirkuliert jedoch weiter in sozialen Netzwerken.
Die falsche Behauptung, dass es Viren gar nicht gebe, wird immer wieder verbreitet. In sozialen Netzwerken geht nun die Aussage herum, dass Viren eigentlich etwas ganz anderes seien.
Die Entdeckung des Penicillins hat den Wissenschaftler Alexander Fleming berühmt gemacht. Flugs wurden ihm weitere Heldentaten angedichtet, die er selbst schon als «sehr schöne Fabel» bezeichnete.
Brennende Stimmzettel lassen manche Internet-Nutzer sofort an Wahlbetrug glauben. Doch ein Video aus Moldau hat eher mit russischer Desinformation zu tun als mit einem veräfälschten Ergebnis.
Manchmal lassen Menschen in den sozialen Netzwerken ihrer Fantasie freien Lauf. So entstehen künstlich animierte Präsentatoren, die über erfundene Revolutionen sprechen, als gäbe es sie wirklich.